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Piet Mondrian

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Pieter Cornelis Mondriaan (der 1912 seinem Namen in Piet Mondrian mit einem „a“ ändert) wird am 7. März 1872 in Stadt Amersfoort in Provinz Utrecht, in Holland, geboren und entscheidet sich im Alter von 20 Jahren für ein Leben als Maler mit einem Studium an der Kunstakademie in Amsterdam.
1938 verlässt Piet Mondrian Deutschland aus politischen Gründen. Er geht nach London und flieht von dort aus während des Zweiten Weltkrieges in die USA. Mondrian stirbt am 1. Februar 1944 in New York.

Mondrian beginnt naturalistisch und impressionistisch zu malen, überwiegend als Landschaftsmaler. Ab 1905 nehmen seine Werke erste abstrakte Züge an. Er beginnt mit den Farben Blau, Rot und Gelb zu experimentieren und wendet sich sich später gegen die gegenständliche Malerei.
Zusammen mit Theo van Doesburg leitet er zu Beginn die De Stijl-Bewegung und entwickelt eine abstrakte Kunsttheorie, der die kommende Künstler-Generation beeinflussen wird.

Mondrian geht es um Sachlichkeit und Funktionalität. Er vertritt der Meinung, es gäbe eine universale und absolute „Schönheit“, die über unseren subjektiven Empfindungen hinausgeht. Sein Anspruch ist es, eine Kunst zu erschaffen, die diesen Schönheits-Idealen entspricht. Für ihn ist das erkennen und empfinden einer kosmische Schönheit ein bewusster Vorgang der alleinig durch Abstraktion erreicht werden kann.
In seinen Werken vermeidet er Bildelemente die subjektive Empfindungen hervorrufen könnten, deshalb sind in seinen Bildern keine weichen und geschwungenen Linien zu sehen. Alle seine Linien sind gerade und entweder horizontal oder vertikal verlaufend.
Im Gegensatz zu van Doesburg verwendet er keine diagonale Linienführung. Er bezieht sich damit auf „reine“ Formen. Durch die entgegengesetzte Linien und Ecken stellt er die Harmonie zwischen Gegensätzen dar, z.B. „Mann / Frau“. Die Dualität im Bild, soll nach Mondrian in einer Komposition genauso enthalten sein, wie das Gleichgewicht von gegensätzlichen Elementen berücksichtigt werden muss, damit das Bild einen „Rhythmus“ erhält.
Damit ein Gleichgewicht zwischen Farbe und „Nicht-Farbe“ entstehen kann, muss eine große Fläche von „Nicht-Farbe“ im Verhältnis zu einer kleineren Fläche „Farbe“ stehen.
Als bildnerische Mittel benutzt Mondrian die Primärfarben: Blau, Gelb, Rot, und als „Nicht-Farbe“ Schwarz, Weiß und Grau. Auf Architektur übertragen, entspricht das Material der Farbe und der leere Raum der Nicht-Farbe.

Als Vorbilder für seine abstrakte Gestaltungsform gelten die Ideen des Konstruktivismus und die Theorien des Malers und Kunsttheoretikers Wassily Kandinsky. Mehrere Ideen von Mondrian lassen sich zurückführen auf die Schriften des Theosophen M. H. J. Schoenmaekers: „The New Image of the World“ und „Principles of Plastic Mathematics.“ von 1915-1916.

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